Aktuelles
Fortbildungen in 2013
- Kurzberatung: 22.-23. März 2013
- Gruppentraining KIDS: 03.-05 Okt. 2013
- Gruppentraining TEEN: 24.-26. Okt. 2013
- Gruppentraining Stepping Stones: 17.-19. Oktober 2013
- Einzeltraining: 16.-18. Jan. 2013 und 13.-15. Nov. 2013
- Groupe de parents: 9.-11. Jan. 2013
- Consultation brève: 16.-17. Januar 2013 und 25.-26. Oktober 2013
Neue Fortbildungen
- Triple P-Vortragsreihe (Ebene 2 Gruppe) - nur für Triple P-Anbieter -
- Triple P - Einzeltraining (Ebene 4 Einzel)
- Triple P Plus (Ebene 5 Einzel) - nur für Triple P-Anbieter -
- Stepping Stones Triple P-Gruppentraining (Ebene 4 Gruppe)
Informationen zu den neuen Angeboten finden Sie hier.
Nachtrag zur Helping Families Change Conference 2012 in Glasgow, UK
Die HFCC ist eine jährlich stattfindende Triple P-Tagung, an der die neusten internationalen Studienergebnisse und Neuentwicklungen des Programms präsentiert und diskutiert werden. Die 14. Helping Families Change Conference fand 2012 in Glasgow, UK statt.
Fast 500 TeilnehmerInnen aus 23 Nationen (vom Ursprungsland Australien über die USA, Deutschland und Grossbritannien bis hin zu Chile, Peru, Curaçao und dem Iran) sind zusammengetroffen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Arbeit mit Familien auszutauschen. Die Konferenz beschäftige sich mit vielen verschiedenen, interessanten Themen, wie zum Beispiel „engagierte Väter“, „arbeiten mit schwer erreichbaren Familien“ oder „Triple P Online“.
Sie finden alle Vorträge unter folgendem Link:
http://www.hfcc2012.co.uk/presentations
Beurteilungen und Referenzen von Triple P
1. The Future of Children
In ihrer umfassenden Veröffentlichung zum Kinderschutz ("Preventing Child Maltreatment, vol.19, no.2, Fall 2009") beschreibt "The Future of Children" die herausragende Rolle von Triple P: "Only one program shows solid evidence of preventing child abuse, The Triple P - Positive Parenting Program" (2009, S. 2).
"The Future of Children" ist eine Zusammenarbeit der Woodrow School of Public and International Affairs an der Princeton Universität und der Brookings Institution, einer nonprofit-Organisation in den USA. Die komplette Veröffentlichung finden Sie hier:
2. World Health Organisation (WHO)
In ihrem Bericht zur Gewaltprävention ("Violence Prevention. The Evidence") stellt die WHO die besondere Bedeutung von Triple P beim Kinderschutz heraus: "For the prevention of child maltreatment, parenting programmes are the most common and most evaluated and the Nurse Family Partnership and Triple P are supported by the strongest evidence" (2009, S. 14).
Den kompletten Bericht finden Sie hier
3. Institute of Medicine of the National Academies (IOM) I.
In seinem Bericht zur seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hebt das IOM die substantielle empirische Evidenz von Triple P zur Prävention mentaler, emotionaler und Verhaltensauffälligkeiten unter jungen Menschen hervor (siehe Seiten 165 ff).
4. Institute of Medicine of the National Academies (IOM) II.
In seinem Bericht zum Zusammenhang von Depression, Erziehungspraktiken und gesunder Entwicklung von Kindern beschreibt das IOM, dass depressive Eltern von Elternprogrammen, wie z.B. Triple P, profitieren (siehe Seite 298).
5. United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC)
Eine lobende Erwähnung des Mehrebenen-Ansatzes von Triple P und Hinweise zur Beurteilung von Präventionsprogrammen finden sich in dieser Publikation des United Nations Office for Drugs and Crime (UNODC): "Guide to implementing family skills training programmes for drug abuse prevention". Den komplette Bericht gibt es als PDF im Internet.
Außerdem:
CDC-Publikation: "Parent Training Programs: Insight for Practitioners."
Weitere Hinweise zur Beurteilung von Präventionsprogrammen finden sich in einer Publikation der Centers for Desease Control.
Children´s Workforce Development Council
Beschreibungen zu zahlreichen Modulen von Triple P und anderen Programmen finden sich im " Commissioning Toolkit of Parenting Programs" des Children´s Workforce Development Council (CWDC).
Triple P leistet aktiven Kinderschutz!
Eine Arbeitsgruppe von der University of South Carolina (Prinz, R., 2009) konnte in einem fünfjährigen Evaluationsprojekt zeigen, wie sich die breit angelegte Einführung von Triple-P Präventionsangeboten bei einer gesamten Population auf kindliche Verhaltensauffälligkeiten und elterliche Erziehung auswirken.
Primäres Ziel war zu erfassen, welche Auswirkungen eine umfassende Einführung auf den Ebenen 1 bis 5 des Programms bei einer gesamten Population hat. Es konnte gezeigt werden, dass sich die drei zentralen Kerngrössen zum Kinderschutz verringern: Kindesmisshandlungen, Fremdunterbringungen und Kindesverletzungen gingen nach Einführung von Triple P signifikant zurück.
Den Forschungsbericht können Sie hier lesen.
Medienkompetenz
Das Thema "Medien" beschäftigt - völlig zu Recht - regelmässig Eltern und damit auch Triple P-Anbieter. Wir empfehlen dazu eine interessante und schön gemachte Internetseite zum Umgang mit verschiedenen Medien wie Fernsehen, Computer und Mobiltelefone, die unter Beteiligung des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, Arcor, Das Erste sowie der Zeitschrift TV Spielfilm erstellt wurde. Zu finden hier.
Helping Families Change Conference (HFCC) 2009 in Toronto
Im April 2009 fand in Toronto die 11. und mit über 400 Teilnehmern aus dreizehn Ländern auch die bisher grösste HFCC statt. Zu den Themen gehörten u.a. Triple P und die Medien wie TV oder Internet sowie Info-Kampagnen (z.B. in den Niederlanden, Flexibilität in der Anwendung der verschiedenen Angebote, neue Forschungsprojekte z.B. zu Triple P für Eltern chronisch kranker Kinder sowie staatlich finanzierte Projekte zur Verbreitung von Triple P z.B. in Belgien, Grossbritannien, Kanada und den Niederlanden. Weitere Infos zur Konferenz finden Sie hier.
GEOkompakt „Der schwierige Balanceakt“
Im GEOkompakt Nr. 17 „Kindheit“ (12/08) erschien ein ausgezeichneter Beitrag über Erziehung und Triple P. Der Artikel „Der schwierige Balanceakt“ stellt eindrücklich dar, dass methodisch solide Studien zeigen, dass es sich ziemlich genau bestimmen lässt, worin eine gute, effektive Erziehung besteht und dass Eltern diese Erziehung lernen können. Der Stil, der sich erwiesenermassen günstig auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, ist der autoritative Stil, den Triple P vertritt: Warmherzigkeit, Aufmerksamkeit, Gespür für das Kind verbunden mit klaren Regeln und deren konsequenter Einhaltung.
Triple P wird als sehr gute Möglichkeit dargestellt, damit Eltern diesen Erziehungssstil lernen können. Der Vorteil des verhaltenstherapeutischen Ansatzes sei, dass seine Wirksamkeit belegt ist.
