Beispiele aus der Praxis
Hier finden Sie einige Projekte und Beispiele der Arbeit mit Triple P aus verschiedenen Arbeitsfeldern.
Projekte
- ESSKI - Eltern und Schule stärken Kinder
- Mit Kindern Einkaufen - Universelle Prävention mit Triple P in Luxemburg
- "Modellregion für Erziehung" in Recklinghausen
- Prävention im Kindergarten mit der Triple P-Kurzberatung
- Elternpass - ein Angebot der "Lernenden Region Bodensee"
- Triple P-Elternkurse im Rahmen der Gewaltprävention
- Elternbildung in der Fachklinik Satteldüne, Amrum
Arbeitsfelder / Kontexte
- Prävention im Kindergarten mit der Triple P-Kurzberatung
- Triple P-Kurzberatung und Elternkurs in der Kita
- Triple P als Bindeglied zwischen Eltern und Schule
- Triple P-Elternkurse in der Erziehungsberatung
- Triple P-Einzeltraining in der aufsuchenden Familienhilfe
ESSKI - Eltern und Schule stärken Kinder
Das Programm „ESSKI - Eltern und Schule stärken Kinder“ hat das Ziel, die psychosoziale Gesundheit von Kindern zu stärken. Es gründet auf der Erkenntnis, dass dies am erfolgreichsten gelingt, wenn Kinder bei der Entwicklung ihrer personalen und sozialen Ressourcen von Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten gemeinsam unterstützt werden. Dieser kombinierte Einbezug von Schule und Elternhaus ist im Bereich der Gesundheitsförderung einmalig und die zentrale Stärke von ESSKI.
Zwischen 2004 und 2006 wurde ESSKI als Kooperationsprojekt verschiedener Institutionen durchgeführt und evaluiert:
- Kompetenzzentrum RessourcenPlus R+ (Hochschulen für Soziale Arbeit und Pädagogik der FHNW)
- Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Fribourg
- Pädagogische Hochschule Zürich
- Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA)
Von 2007 – 2010 wird ESSKI gemeinsam mit Praxispartnern weiterentwickelt mit den folgenden Zielen:
- Entwickeln eines Manuals, das es Einzelschulen ermöglicht, ESSKI selbständig umzusetzen.
- Verbesserung des Zugangs zu bildungsfernen Familien und Familien mit Migrationshintergrund.
- Untersuchung der Auswirkungen von ESSKI auf das Schulklima und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie.
In der Pilotphase wurden folgende, teils international evaluierte Programme eingesetzt:
- Lehrmittel "Fit und stark fürs Leben" bei 1464 Kindern der Schulstufen 1-6
- Weiterbildung „Stress- und Ressourcenmanagement“ für 85 Lehrpersonen
- Förderung der erzieherischen Kompetenzen von 901 Eltern auf der Grundlage des für ESSKI angepassten Erziehungsprogramms Triple P
Das zentrale Ziel der Begleitstudie des Projekts (unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Schmid) bestand im Nachweis der Wirksamkeit der Interventionen bzw. ihrer Kombination. Dabei wurde davon ausgegangen, dass die Kombination der drei Interventionsprogramme in den Settings Familie und Schule die effektivste Interventionsform im Sinne der ganzheitlichen Gesundheitsförderung ist.
Folgende Befunde lassen sich festhalten:
- die Stärken der Schülerinnen und Schüler haben in der Beurteilung der Eltern zu- und die Schwächen abgenommen.
- Schüler und Schülerinnen, die am Programm teilgenommen haben, beginnen weniger mit dem Rauchen, bzw. geben häufiger das Rauchen auf als jene Kinder, die nicht am Programm teilgenommen haben.
- Bei den teilnehmenden Eltern nimmt das positive, verstärkende und fördernde Erziehungsverhalten markant zu und dysfunktionale Erziehungsmethoden nehmen stark ab. Ausserdem verbessert sich ihr Glaube an die Wirksamkeit ihrer Erziehungsmethoden und ihr Verhalten in schwierigen Erziehungssituationen.
- Bei den teilnehmenden Eltern konnte ausserdem eine Verbesserung ihrer psychischen Befindlichkeit (Depression, Angst, Stress) festgestellt werden.
- Entgegen der hohen Akzeptanz der Weiterbildung und der positiven Rückmeldungen der Lehrerinnen und Lehrer konnte die Wirksamkeit der Lehrpersonenintervention nur in beschränktem Mass statistisch nachgewiesen werden.
Die detaillierten Ergebnisse finden sich im Projektbericht ESSKI Januar 07
Aufgrund der positiven Resultate und Erfahrungen der Pilotstudie wird das Programm „ESSKI - Eltern und Schule stärken Kinder“ im Schuljahr 2008/2009 in einem gesamten Schulhaus (1.- 6. Klasse) umgesetzt. Mit dem Gesundheitsamt des Kantons Zug (Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit) und dem Schulhaus Süd der Schulen Risch Rotkreuz wurden ideale Partner zur Durchführung des Programmes gefunden.
Das Kompetenzzentrum RessourcenPlus R+ verfolgt mit der Umsetzung in Risch Rotkreuz neben der Förderung der psychischen Gesundheit der Kinder die Weiterentwicklung der Inhalte und Prozesse von ESSKI.
Ansprechpartnerin:
Dr. phil. Annette Cina
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Institut für Familienforschung und -beratung
Universität Fribourg
Tel. 026 - 300 73 53
Mit Kindern Einkaufen - Universelle Prävention mit Triple P in luxemburgischen Supermärkten
Im Jahr 2007 war Luxemburg und die Großregion europäische Kulturhauptstadt. Unter dem Motto "2007- Jahr der Familienkultur" wurden im Familienbildungs- und Beratungszentrum "Familljen-Center CPF" mehrere Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu Familien- und Partnerschaftsthemen entwickelt. Eines davon war "Mit Kindern Einkaufen".
Die Idee war, betroffene Eltern direkt in einer Situation anzusprechen, die von sehr vielen als typische Risikosituation für Problemverhalten beschrieben wird und es damit erleichtern sollte, auf Interesse zu stoßen. Das Anliegen war, Eltern zu vermitteln, dass schon mit ein wenig Vorausplanen und dem Anwenden von Aktivitätenplänen typische Risikosituationen entschärft werden können. Am Beispiel des Einkaufens sollte dieses Vorgehen demonstriert und Eltern dazu ermutigt werden, dieselben Prinzipien auch in anderen Risikosituationen anzuwenden.
Ein Kooperationspartner war schnell gefunden und so konnten in mehreren großen Filialen der größten luxemburgischen Supermarktkette für jeweils zwei Wochen Informationsstände im Eingangsbereich eingerichtet werden. Eine zeitgleich stattfindende Ausstellung zu gesunder Ernährung für Kinder war eine gelungene Ergänzung. Die Stände waren so gestaltet, dass sie auch ohne Präsenz von Fachleuten selbsterklärend waren. Eine Powerpointpräsentation mit Fotos und Text lief durchgehend am Stand und diente dazu, die Aufmerksamkeit der Eltern auf den Stand zu lenken. Plakate und Stellwände von Triple P sorgten für ein professionelles Erscheinungsbild. Die teilweise Präsenz von Fachpersonal am Stand hat es ermöglicht, sich auf die typischen Stoßzeiten zu konzentrieren, in denen viele Eltern mit Kindern einkaufen gehen und damit den personellen Aufwand für das Team des Familienbildungs- und Beratungszentrums im Rahmen zu halten.
Am Stand bekamen die Eltern Kurzbroschüren mit den wichtigsten Informationen zum Thema "mit Kindern Einkaufen" in den in Luxemburg wichtigen Sprachen deutsch, französisch und englisch sowie den kleinen Helfer "Einkaufen" gratis zum Mitnehmen. Die Supermarktkette hatte darüber hinaus kurzfristig alle Triple P Materialien ins Sortiment zum Verkauf aufgenommen.
Bilanz des Projektes: Insgesamt konnten rund 3.500 Broschüren verteilt und entsprechend viele - wenn auch meist kurze - Kontakte zu Eltern wahrgenommen werden. Es erwies sich als hilfreich, aktiv auf die Eltern zuzugehen, und sie direkt anzusprechen. Die Medienresonanz zum Thema war groß und das Familienbildungs- und Beratungszentrum konnte seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.
Ansprechpartner
Dipl.-Psych. Georg Christ
e-mail:
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"Modellregion für Erziehung" in Recklinghausen
Ein kommunales Projekt zur Gewaltprävention und Förderung seelischer Gesundheit.
In Nordrhein-Westfalen haben sich verschiedene Institutionen zusammengeschlossen, um
gemeinsam aktiv zu werden für Gewaltprävention und zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Als Modellregion wurde die Stadt Recklinghausen ausgewählt. Unter Mitwirkung des Jugendamtes der Stadt und der freien Träger der Familienhilfe sollen Präventionsprogramme eingeführt und eine leichte Zugänglichkeit für Eltern ermöglicht werden.
Die Maßnahmen umfassen Fortbildungen für Fachleute sowie Kurs- und Beratungsangebote für Eltern und Kinder. Dabei soll eine Basis für eine gesunde Entwicklung und Förderung unserer Kinder geschaffen werden, indem die elterliche Erziehungskompetenz gestärkt sowie die Zusammenarbeit zwischen Eltern und deren Anlaufstellen, wie ErzieherInnen, LehrerInnen, KinderärztInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen verbessert wird . Ein ökonomisches Vorgehen steht im Vordergrund, nämlich genau so viel Unterstützung wie nötig zu geben. Durch die niedrigschwelligen und kurzfristigen Angebote soll es ermöglicht werden, alle Eltern, auch sozial schlechter gestellte Gruppen, anzusprechen und so den Schichtenbias bisheriger Versorgung zu minimieren.
Verantwortlich zeichnen folgende Verbände und Institutionen:
- Berufsverband der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
in Kooperation mit:
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte NRW
- Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen
- Verband Bildung und Erziehung Nordrhein-Westfalen
- Technische Universität Braunschweig
- Universität Köln
Das Modellprojekt
Am Modellprojekt sind drei Präventionsprogramme beteiligt, die sich unter Forschungsbedingungen bereits als wirksam erwiesen haben: Neben TRIPLE P - Positives Erziehungsprogramm (Arbeitsgruppe Prof. Dr. K. Hahlweg und Prof. Dr. N. Heinrichs, Institut für Psychologie, Technische Universität Braunschweig) sind dies EFFEKT EntwicklungsFörderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Lösel, Institut für Psychologie, Universität Nürnberg-Erlangen) und das PEP-Präventionsprogramm für expansives Problemverhalten (Arbeitsgruppe Prof. Dr. M. Döpfner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Köln). In der Modellstadt Recklinghausen sollen unter Beteiligung des Jugendamtes und der freien Träger die genannten Präventionsprogramme durchgeführt und deren Effektivität sowie Praxistauglichkeit überprüft werden. Zum Nachweis von positiven Effekten werden - vor, während und nach dem Modellprojekt - neben dem subjektiven Erleben von Eltern oder Erziehungspersonen vor allem auch objektive Maße erhoben (z.B. Kriminalitätsraten, Herausnahme von Kindern aus der Familie, Heimunterbringung, Unfälle und Verletzungen, Schulabbrüche). Die wissenschaftliche Begleitung wird durch Prof. Dr. Nina Heinrichs, Universität Bielefeld, Prof. Dr. Kurt Hahlweg, TU Braunschweig, und Prof. Dr. Manfred Döpfner, Universität Köln, und deren Arbeitsgruppen erfolgen. Beide haben entsprechende Erfahrung in der Durchführung von Evaluationsstudien und Langzeitprojekten.
Kosten und Sponsoren
Über einen Zeitraum von zunächst drei Jahren werden an Kosten insgesamt rund 441.000,- € entstehen. Ein detaillierter Kostenplan liegt vor. Pro Kind unter 6 Jahren in der Modellstadt Recklinghausen entstehen demnach Kosten in Höhe von 111,- €. Für die Finanzierung des Modellprojektes werden noch Sponsoren gesucht, die sich für die Gewaltprävention und die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen engagieren und sich an der Unterstützung von Familien beteiligen möchten.
Ansprechpartner
Thomas Dirscherl, Triple P Deutschland
Telefon: 0251 16 21 248
e-mail:
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Joachim Glenneschuster, Jugendhilfeplaner, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Recklinghausen
e-mail:
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Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes NRW
e-mail:
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Aktuelle Informationen zur Modellregion für Erziehung in Recklinghausen finden Sie unter www.modellregion-erziehung.de
Prävention im Kindergarten - Evaluation der Triple P-Kurzberatung
Projektbeschreibung
Das Kooperationsprojekt zwischen dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, dem Psychologischen Institut der Westfälischen Wilhelms - Universität Münster und der PAG Institut für Psychologie AG zielte auf die Evaluation der präventiven Triple P-Kurzberatung, die von Sanders und Mitarbeitern an der Universität Queensland entwickelt wurde. Insbesondere Eltern aus vier Kindertageseinrichtungen der Stadt Münster in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf hatten die Möglichkeit, an einer kostenlosen Triple P-Kurzberatung über vier Wochen teilzunehmen. Insgesamt konnten 34 Eltern für das Projekt gewonnen werden. In Form einer Vorher-Nachher-Messung und im Vergleich zu einer Kontrollgruppe wurde überprüft, ob sich das durch die Eltern berichtete Erziehungsverhalten sowie damit verbunden auch das kindliche Verhalten durch die Kurzberatung veränderte.
Darüber hinaus wurde eine Prozessbegleitung implementiert, mit Hilfe derer die Praxiserfahrungen in der Arbeit mit diesem neuen Beratungsangebot reflektiert wurden. Dieser Steuerungsgruppe gehörten MitarbeiterInnen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster (Abteilungsleitung der Kindertageseinrichtungen sowie Fachberaterinnen der Kindertageseinrichtungen, zeitweise Amtsleitung) sowie Mitarbeiterinnen der PAG an, die gemeinsam den Prozess geplant, durchgeführt und evaluiert haben. Hindernisse und Probleme konnten hier frühzeitig diskutiert und aus dem Weg geräumt werden, was sich als sinnvolle Möglichkeit zur Steuerung des Projektes erwiesen hat. Des Weiteren wurde für die ausführenden Triple P-BeraterInnen eine praxisbegleitende Supervisionsgruppe durchgeführt, um einen Austausch der BeraterInnen untereinander sowie die Qualität der Beratungen sicherzustellen.
Ergebnisse
Innerhalb der Interventionsgruppe (Familien, die eine Triple P-Kurzberatung bekamen) konnten deutliche, überwiegend statistisch signifikante Verbesserungen im elterlichen Erziehungsverhalten sowie im kindlichen Verhalten (expansive Verhaltensprobleme, Hyperaktivität, emotionale Probleme, Probleme im Umgang mit gleichaltrigen Kindern, prosoziales Verhalten) festgestellt werden. Es ergab sich eine signifikante Verbesserung des berichteten Erziehungsverhaltens in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Darüber hinaus berichteten die Eltern nach der Triple P-Kurzberatung eine Zunahme der Zufriedenheit mit der Erziehung sowie eine sehr hohe Gesamtzufriedenheit mit dem Beratungsangebot. Auch die subjektiv empfundene Belastung der Eltern nahm nach der Beratung signifikant ab. Die beiden Gruppen (Interventionsgruppe vs. Kontrollgruppe) unterschieden sich hinsichtlich des Kindverhaltens im Bereich emotionaler Probleme der Kinder statistisch signifikant. Es konnte zudem belegt werden, dass größere Veränderungen im elterlichen Verhalten mit größeren Veränderungen im kindlichen Verhalten einhergingen. Dies bestärkt die Annahme, dass die Verbesserungen im kindlichen Befinden und Verhalten tatsächlich auch durch die Veränderungen im Erziehungsverhalten der Eltern erzielt wurden.
Das Projekt wurde ausgezeichnet durch die erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb des 1. Deutschen Präventionspreises - ein Kooperationsprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Bertelsmann Stiftung.
Hier steht Ihnen der vollständige Abschlussbericht als Download zur Verfügung.
Ansprechpartner
PAG Institut für Psychologie AG, Triple P Deutschland
Telefon: 0251 - 51 89 41
Elternpass - ein Angebot der "Lernenden Region Bodensee"
Das Lernnetzwerk
Die "Lernende Region Bodensee" ist eines von bundesweit 71 Projekten, die im Rahmen des Programms "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit der EU gefördert werden. Ziel des Projekts ist es, Wissen und Kompetenzen in der Region aufzugreifen, sichtbar zu machen, zu vernetzen und damit zugänglich und nutzbar zu machen.
Für viele Eltern ist das Dickicht an Familienbildungsangeboten oft schwer zu durchschauen. Verschiedene Angebote richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und verbindliche Qualitätsstandards gibt es nicht. Daher hat die "Lernende Region Bodensee" verschiedene Anbieter von Elternbildungsangeboten zusammengebracht und die Initiative "Elternpass" gegründet.
Der Elternpass
Insgesamt 40 Träger und Institutionen der Elternbildung haben im "Arbeitskreis Elternpass" einheitliche Qualitätsstandards für Elternkurse entwickelt. Dazu gehören z.B. der Umfang und Inhalt des Kurses, die Qualifikation der Kursleiter und die im Kurs angebotenen Methoden.
Das Ergebnis dieser Entwicklung ist nun in einer Broschüre zusammengefasst, welche Angebote und Ansprechpartner für Eltern in der Region vorstellt.
Die ausgewählten Angebote wurden in Kernangebote und Ergänzungsangebote unterteilt. Die Kernangebote bestehen aus Erziehungskursen, die den Qualitätsstandards der Lernenden Region Bodensee entsprechen. Sie sind Pflicht zum Erwerb des Elternpasses. Die Ergänzungsangebote bestehen aus Informationsveranstaltungen, Vorträgen oder Elternabenden zu Themen, wie Schuleintritt, Sauberkeitserziehung oder Sexualität. Darüber hinaus werden hier auch Säuglingsschwimmen oder Babymassagekurse angeboten.
Durch die Teilnahme an oben genannten Angeboten erwerben die Eltern Punkte. Für die Kernangebote erhält man sechs bis zehn Punkte, für die Ergänzungsangebote ein bis zwei. Haben die Eltern insgesamt 14 Punkte gesammelt, so erhalten sie den Elternpass.
Der Elternpass ist zum einen für Eltern von Kindern von 0 bis zehn Jahren und, mit gesonderten Angeboten, für Eltern von Jugendlichen von zehn bis sechzehn Jahren erhältlich. Es gibt spezielle Angebote für Eltern von Kindern mit Behinderungen.
Eltern erfahren durch den Elternpass eine Stärkung ihrer Erziehungskompetenz sowie Unterstützung, das Miteinander in der Familie positiv zu gestalten. Darüber hinaus werden ihnen Anregungen geboten, ihre Kinder individuell zu fördern.
Triple P und der Elternpass
Im Rahmen des Elternpasses ist Triple P stark vertreten. Insgesamt bieten sechs Institutionen und Triple P-Anbieter Triple P-Gruppenkurse in der Region Bodensee an. Drei Triple P-Anbieter versorgen Eltern darüber hinaus mit Teen Triple P-Kursen.
Weitere Informationen und Ansprechpartner
Weitere Informationen über den Elternpass und Ansprechpartner vor Ort finden Sie hier:
Triple P-Elternkurse im Rahmen der Gewaltprävention
Manchmal ist es schwierig, Eltern mit präventiven Maßnahmen, wie z.B. dem Triple P-Gruppentraining zu erreichen. Faktoren, die Eltern von der Teilnahme abhalten können, sind z.B. die Kosten des Trainings, Schwierigkeiten die Kinder während der Trainingszeit zu betreuen und Vorbehalte einer unbekannten Trainerin gegenüber.
Die Triple P-Gruppentrainerin Frau Eberle-Schnurbusch berichtete uns über ein Projekt der Familienbildungsstätte Heidenheim e.V., dessen Ziel es war, diese Faktoren zu überwinden und so ein niederschwelliges Angebot zur Gewaltprävention an Eltern zu richten.
Finanzierung
Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat sich die Förderung von Projekten, die die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs sichern, zum Ziel gesetzt. Dies beinhaltet auch die Förderung von Projekten, die sich der Erziehung und der Bildung widmen. Im vergangenen Jahr schrieb die Landesstiftung ein Projekt zur Gewaltprävention aus, für das sich die Familienbildungsstätte Heidenheim e.V. unter anderem mit dem Triple P-Gruppentraining unter dem Motto "Familie gewaltfrei (er)leben" erfolgreich bewarb. Mit der Unterstützung der Landesstiftung war es der Familienbildungsstätte möglich, zwei Triple P-Elternkurse in Kindergärten der ev. Kirche sowie Gesprächsgruppen zum Thema Gewalt und zwei Triple P-Elternkurse im Frauen- und Kinderschutzhaus in Heidenheim anzubieten. Besonders hervorzuheben ist, dass der Antrag auf Verlängerung der Unterstützung um ein Jahr von der Landesstiftung bewilligt wurde, so dass auch in diesem Jahr Kurse sehr kostengünstig angeboten werden können.
Verlauf
Die Familienbildungsstätte konnte zwei Kooperationspartner für dieses Projekt gewinnen. Zum einen war dies die Fachberaterin für evangelische Kindergärten. Zum anderen zeigte das Frauen- und Kinderschutzhaus in Heidenheim Interesse an einer Zusammenarbeit.
Triple P als niederschwelliges Angebot in Kindergärten
Die Fachberaterin für evangelische Kindergärten im Kirchenbezirk Heidenheim organisierte zunächst einen Vortrag über Triple P im Rahmen der AG der Kindergartenleiterinnen. Als Reaktion auf den Vortrag erklärten zwei Kindergärten Interesse, einen Triple P-Elternkurs anzubieten. Diese Kindergärten wurden mit Flyern versorgt, die an die Eltern weitergegeben werden konnten. Daraufhin kamen zwei, mit 8 bzw. 7 Familien gut besetzte, Kurse zustande.
Die Gruppensitzungen des Elterntrainings fanden jeweils samstags statt, so dass es beiden Partnern möglich war am Training teilzunehmen. Die Teilnahme beider Eltern wurde von den Kindergärten durch das Angebot der Kinderbetreuung während der Kurszeiten unterstützt. Die Einzelberatungen im Anschluss wurden zum Teil als Telefonkontakte, zum Teil in Gruppentreffen durchgeführt, wobei jede Familie 15 - 20 Minuten Zeit bekam. Bei dieser Form wurde sehr geschätzt, dass man auch von den Erfahrungen der anderen profitieren konnte. Um auch weiteren Kindergärten die Möglichkeit, zu eröffnen, Triple P-Elternkurse anzubieten, wurden im 2. Jahr der Förderung städtische Kindergärten angesprochen. Auch hier haben sich so viele Eltern gemeldet, dass zwei Kurse durchgeführt werden können.
Frauen- und Kinderschutzhaus Heidenheim
Im Rahmen des Frauen- und Kinderschutzhauses in Heidenheim stand zunächst das Thema Gewalt im Vordergrund. Hier wurden im ersten Schritt Gesprächsgruppen für Frauen und Kinder zum Thema häusliche Gewalt angeboten. An diesen Gruppen nahmen nicht nur Bewohnerinnen des Frauen- und Kinderschutzhauses teil, sondern auch Familien, die über den Kinderschutzbund und kooperierende Psychotherapeuten vermittelt wurden. Im zweiten Schritt wurde dann den interessierten Teilnehmerinnen dieser Gesprächsgruppe die Teilnahme an einem Triple P-Elterntraining ermöglicht. Hier lag ein Hauptaugenmerk auf der Erarbeitung alternativer Möglichkeiten der Konfliktlösung. Auch hier wurden statt der Telefonkontakte Gruppensitzungen angeboten, die gerade in diesem Setting von den teilnehmenden Müttern als sehr unterstützend erlebt wurde. Dies zeigt sich auch daran, dass die Kontakte der Teilnehmerinnen über den Kurs hinaus erhalten geblieben sind und die gegenseitige Unterstützung so aufrecht erhalten werden konnte. Die Zusammenarbeit mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Resümee
Gewaltprävention durch die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Eltern durch Angebote auch erreicht werden. Die Initiative der Familienbildungsstätte Heidenheim e.V. zeigt, dass der Bedarf an Unterstützung im Erziehungsalltag auf Seiten der Eltern grundsätzlich hoch ist. Die hohen Teilnehmerzahlen der angebotenen Kurse belegen dies eindrücklich. Frau Eberle-Schnurbusch berichtete auch von einem höheren Bedarf an individueller Betreuung und Unterstützung bei der Umsetzung der Erziehungsfertigkeiten bei den Gruppentrainings, die durch die Kooperation mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus zustande gekommen sind. Für beide Kooperationspartner galt, dass die hohen Teilnehmerzahlen z.T. auf günstige Rahmenbedingungen, wie geringe Kosten, Angebot der Gruppenkurse in vertrauter Umgebung und Kinderbetreuung während der Kurszeiten zurückzuführen sind.
Ansprechpartner
Waltraud Eberle-Schnurbusch
e-mail:
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Elternbildung in der Fachklinik Satteldüne, Amrum
Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Fachklinik Satteldüne der LVA Schleswig Holstein auf Amrum evaluierte die Triple P-Trainerin Svenja Hoyer den Bedarf, sowie die Wirksamkeit von Triple P-Elternkursen für die Begleitpersonen der behandelten Kinder. Die Ergebnisse dieser Evaluation veröffentlichte Frau Hoyer im Rahmen eines Kinderärztekongresses auf einer Postersession und in der Monatszeitschrift für Kinderheilkunde (Ausgabe 09/2005).
Hintergrund
Im Gegensatz zu den Eltern-Kind-Kuren sind Begleitpersonen in der stationären Kinderrehabilitation nicht krank und damit nicht selbst behandlungsbedürftig. Psychologische Interventionen sind hier nicht vorgesehen.
Im Rahmenkonzept des VDR (Verband deutscher Rentenversicherungsträger) für stationäre Kinderheilverfahren von 1998 wurde jedoch unter anderem festgelegt, dass auch eine Anleitung der Eltern/Bezugspersonen im Umgang mit der jeweiligen Erkrankung des Kindes einschließlich konsequenter Erziehung erfolgen muss.
Frau Hoyer befasste sich in ihren Untersuchungen mit der Frage, ob psychologische Interventionen für die Begleitpersonen chronisch kranker Kinder notwendig und wirksam sind.
1. Untersuchung
An der Untersuchung zur Bedarfsermittlung nahmen 134 Mütter und Väter von Kindern im Vorschulalter teil. Diese Eltern wurden zu Beginn der Maßnahme (t1) gebeten, Fragebögen zur psychischen Belastung , zum Erziehungsverhalten und zu Verhaltensauffälligkeiten des begleiteten Kindes auszufüllen. Zum Ende der vierwöchigen Reha-Maßnahme (t2) schätzten sowohl die Begleitpersonen aus auch die Stationsärzte und das Pflegepersonal den Reha-Erfolg des Kindes ein.
Bei einem Drittel der Befragten ergab sich zu t1 eine überdurchschnittlich hohe psychische Belastung. Der Reha-Erfolg der Kinder wurde von Begleitpersonen und Stationsärzten umso niedriger eingeschätzt, je höher die psychische Belastung der Begleitpersonen zu t1 war. Weiterhin lag bei einem Fünftel der Begleitpersonen ein dysfunktionales Erziehungsverhalten vor, das eher dazu beiträgt, Problemverhalten der Kinder zu verstärken. Dem Belastungsfaktor "Kindererziehung" wurde sogar mehr Gewicht beigemessen als der Belastung durch die chronische Erkrankung des Kindes.
2. Untersuchung
Im Rahmen der zweiten Studie wurde untersucht, ob Kinder und Begleitpersonen stärker von einer Reha-Maßnahme profitieren, wenn die Begleitpersonen zusätzlich zum Standardprogramm an einem Triple P-Elternkurs teilnehmen.
Die teilnehmenden Eltern wurden auf eine Experimental- und eine Kontrollgruppe mit je 32 Teilnehmern aufgeteilt. Beide Gruppen erhielten ein Standardprogramm mit psychologischen Interventionen (Erziehungsberatung, psychologische Einzelgespräche für Begleitpersonen, Entspannungstraining). Die Experimentalgruppe nahm zusätzlich an einem Triple P-Elternkurs teil.
Am 1. Tag nach der Anreise und einen Tag vor der Abreise wurde das Erziehungsverhalten und die psychische Belastung der Eltern, sowie Verhaltensauffälligkeiten des Kindes erhoben. Ca. ein halbes Jahr nach der Maßnahme wurden in einem Hausbesuch nochmals das Erziehungsverhalten der Eltern und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder erhoben.
Es zeigte sich, dass die Reha-Maßnahme positive Auswirkungen auf das Erziehungsverhalten und die psychische Belastung der Begleitpersonen hat. Weiterhin verringerten sich in dieser Zeit die Verhaltensauffälligkeiten des begleiteten Kindes. Diese Effekte erwiesen sich als sehr nachhaltig - auch nach einem halben Jahr war die Verbesserung noch messbar. Grundsätzlich gelten diese Effekte sowohl für die Experimental- als auch für die Kontrollgruppe. Allerdings zeigte die Experimentalgruppe im Bereich Erziehungsverhalten eine deutlichere Verbesserung als die Kontrollgruppe.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch im Bereich der stationären Kinderrehabilitation ein Bedarf an psychologischen Interventionen für psychisch belastete Begleitpersonen existiert. Es scheint hier einen ungünstigen Zusammenhang zwischen psychischer Belastung der Begleitperson und Reha-Erfolg des Kindes zu geben. Da die Begleitpersonen dem Belastungsfaktor Kindererziehung ein großes Gewicht beigemessen haben, erscheint es sinnvoll eine psychologische Intervention im Bereich Erziehung anzubieten. Die Studien von Frau Hoyer haben gezeigt, dass Eltern von einem zusätzlichen Angebot in Form eines Triple P-Kurses besonders im Bereich Erziehungsverhalten profitiert haben - was somit die Anforderungen des VDR hinsichtlich der Anleitung zur konsequenten Erziehung gut erfüllt.
Ansprechpartner
Dipl.-Psych. Svenja Hoyer
e-mail:
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„Liebend gern erziehen" in der städtischen Kita Kinderhaus - mit der Triple P-Kurzberatung und dem Elternkurs
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster mit Triple P Deutschland und der Westfälischen Wilhelms-Universität nahm ich vor zwei Jahren an der Fortbildung zur Triple P-Kurzberaterin teil und schloss ein Jahr später die Fortbildung zur Elterngruppentrainerin an.
Unmittelbar nach meiner Lizenz-Prüfung (heute: Akkreditierung) als Beraterin stellte ich bei einem Informationstreffen und einem Elterncafé das positive Erziehungsprogramm vor. Parallel dazu hatte ich Flyer, diverse Presseartikel und Plakate für die Eltern ausgelegt und -gehängt.
Die Mütter stellten bei diesen Gelegenheiten direkt sehr konkrete Fragen zu verschiedenen Situationen. „Was mache ich denn, wenn…..", und da ich in diesem Rahmen darauf nicht eingehen konnte und wollte (schwierig genug durchzuhalten für eine Anfängerin!), kam es im Anschluss unter vier Augen zu den ersten Nachfragen nach einer Kurzberatung. Es war den Müttern sehr wichtig, dass andere Eltern das nicht bemerkten: „Nicht, dass die denken, ich kann mein Kind nicht erziehen!" äußerten sie ihre Bedenken.
Die Beratungen verliefen bemerkenswert erfolgreich. Die Ziele, die die Mütter sich für Veränderungen in ihrem Verhalten und dem der Kinder zu Beginn setzten wurden deutlich übertroffen, und der Einsatz der Punktekarte beispielsweise konnte schon nach wenigen Wochen beendet werden. Bei einem Kind führte ich zu dieser Zeit in Absprache mit der Familie eine Punktekarte hier in der Kita, weil es um ein Verhalten ging, das nur hier auftrat. Auch hier wurde innerhalb von vier Wochen die Karte überflüssig. Die Teilnehmerinnen waren positiv überrascht, dass sie durch z.T. geringfügige Veränderungen in ihrem Verhalten so deutliche Erfolge erzielen konnten.
Die Themen bei den Kurzberatungen waren klassische Situationen, die allgemein bekannt sind:
- Streit und Stress morgens beim Aufstehen
- Missachtung von Regeln und Absprachen
- Ständiges Stören, besonders bei Besuch und beim Telefonieren
- Schwierigkeiten beim gemeinsamen Einkaufen (quengeln, betteln…)
Übereinstimmend war vorab von den Teilnehmerinnen als ihre größte Schwierigkeit genannt worden, sich konsequent zu verhalten und Eskalationsfallen auf beiden Seiten zu vermeiden.
Aufgrund der vielfach geäußerten Besorgnis der Mütter, für erziehungsunfähig gehalten zu werden, wenn ihre Beratung publik würde, überlegte ich, die Gruppentrainerinnen-Fortbildung anzuschließen, um Elternkurse in der Gruppe geben zu können: die Kursform könnte manchen Eltern den Zugang erleichtern, sie könnten sich unverbindlich mit anderen zusammen Erziehungstipps holen und müssten sich nicht vor mir oder anderen mit einem Problem offenbaren, dachte ich mir. Und in den anschließenden Einzelkontakten für alle würden dann die individuellen Themen zur Sprache kommen können.
Das Amt, das dieser Argumentation folgen konnte, unterstützte mein Anliegen, und seit dem Frühling dieses Jahres bin ich akkreditiert. Bisher habe ich zwei Kurse abgehalten, der dritte ist noch vor den Sommerferien terminiert. Beide Kurse fanden in kleinen Gruppen von jeweils 3 Müttern statt. Beide Male hatten sich zwar 5 angemeldet, beide Male konnten aber zwei Interessentinnen wegen veränderter beruflicher Erfordernisse nicht teilnehmen. Für die Teilnehmerinnen stand nach eigenem Bekunden im Vordergrund, dass sie mehr über Erziehungsthemen erfahren wollten, insbesondere, wie sie sich manches im Umgang mit ihrem Kind erleichtern könnten. Eine Mutter äußerte: „Man kann doch immer dazulernen, das heißt doch nicht, dass ich mit meinem Kind nicht fertig werde."
Die Inhalte des Kurses sprechen Erziehungsfragen und -themen umfassend an, so dass jede ‚ihr Thema' findet. Die Übertragbarkeit auf andere und künftige Situationen ist ein weiterer Pluspunkt dabei. Es entstand eine überraschend große Offenheit der Mütter untereinander, gefördert vielleicht durch die geringe Gruppengröße. Es war außerdem genügend Zeit und Raum, intensiv auf individuelle Fragen oder Unsicherheiten einzugehen und diese Themen in den anschließenden Einzelkontakten noch zu vertiefen. Auch bei den Kursteilnehmerinnen wurden - wie bei den Müttern in der Beratung - die selbst gesetzten Ziele übertroffen, und auch sie waren angenehm überrascht, welche Veränderungen sie bewirken konnten. Eine Mutter schrieb als Kommentar unter den Fragebogen zur Zufriedenheit mit dem Programm: „Es ist beeindruckend, dass Kleinigkeiten so viel verändern." Alle Teilnehmerinnen äußerten eine hohe, bzw. sehr hohe Zufriedenheit mit dem Programm, sowohl bei der Beratung, als auch beim Kurs. Auch in den ausgeteilten Fragebögen wurde der Kurs durchweg mit gut bis hervorragend beurteilt.
Zum Abschluss noch einige Anmerkungen:
Die Teilnehmerinnen an der Kurzberatung und am Elternkurs kamen aus ganz unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bezügen. Fast alle sind berufstätig, bzw. in Ausbildung.
Sprachschwierigkeiten erschwerten teilweise den ‚zügigen' Ablauf der Sitzungen und machten eine einfache, leicht verständliche Sprache ohne Fachbegriffe notwendig. Die Fragebögen wurden deshalb z.T. von mir auch neu formuliert.
Für Mütter ohne oder mit eingeschränkter Schreib- und Lesefähigkeit hat sich die Bearbeitung der Fragebögen in Interview-Form bewährt, ebenso die intensive Nutzung des Films.
Alle Teilnehmerinnen nutzten die Möglichkeit, die DVD auszuleihen, um zu Hause Inhalte zu vertiefen, oder um sie mit ihrem Partner gemeinsam anzuschauen und zu besprechen. So konnten letztlich auch Väter erreicht werden.
Die Kurzberatungen fanden nach Terminabsprache innerhalb der Öffnungszeit der Kita statt, die Kurse fanden im Anschluss daran statt, um den berufstätigen Müttern die Teilnahme zu ermöglichen. Eine zusätzliche Kinderbetreuungsmöglichkeit musste bisher nicht organisiert werden.
Da ich keine (Kinder-)Gruppe in dieser Einrichtung leite ist es für mich eher möglich, einen Ausgleich für die durch die Kurse anfallenden Mehrarbeitsstunden zu organisieren. Das stellt sich für eine Kollegin im Gruppendienst sehr viel schwieriger dar.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das Beratungs- und Kursangebot für die Eltern und Kinder der städtischen Kita Kinderhaus eine Bereicherung darstellt.
Mein persönliches Fazit: ich freue mich auf den nächsten Kurs!
Ansprechpartner
Frau Fillers-Lehmann
E-Mail:
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Triple P als Bindeglied zwischen Eltern und Schule
Am Beispiel der Brakenhoffschule, Grundschule in Westerstede
Die Brakenhoffschule in Westerstede ist eine von 29 Schulen, die im Rahmen des Projekts "Lernen unter einem Dach" des Landes Niedersachen (1) besonders gefördert werden. Innerhalb dieses Projekts soll die Integration von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung ausgebaut werden.
Zu diesem Zweck wurden den beteiligten Schulen insgesamt 31 Sonderschullehrer zur Verfügung gestellt. Einer dieser Lehrer ist Herr Garbin, dessen Arbeit im Folgenden genauer vorgestellt werden soll.
Ein Schulprogramm - vier Bausteine
Das Schulprogramm betont die Bedeutung von Bildung und Erziehung. Es besteht aus vier Bausteinen: Streitschlichtung, Sozialtraining, individualisierter Unterricht und Triple P.
Im Rahmen einer halbjährigen Streitschlichterausbildung lernen Kinder ihre Probleme unter Anleitung selbst zu klären und entgehen damit den "Fehlurteilen" von Erwachsenen und deren "Strafen", die oft genug zu keiner Verhaltensänderung, sondern zu Eskalationen oder zu Abwertungen mit Selbstwertverlust der Kinder, führen.
Als Sozialtraining und zur Gewaltprävention wird nach dem Programm "Faustlos" gearbeitet. Schwerpunkte sind Erlernen von Impulskontrolle, Umgang mit Ärger, Erkennen und sich Hineinversetzen in die Gefühle anderer bei gleichzeitigem Training von Problemlösungsverhalten. Das Einüben prosozialer Verhaltensweisen ist für das Interaktionsgeschehen in, zwischen und außerhalb der Schulklassen von großer Bedeutung.
Im Rahmen des individualisierten Unterrichts werden von vornherein alle Schüler, d.h. lernschwache, Schüler mit normaler Leistungsfähigkeit und Schüler mit übermäßiger Begabung gefördert. "Eine Schule verlangt von Ungleichen, nämlich von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen, unterschiedlichsten kognitiven Fähigkeiten, unterschiedlichsten Erfahrungsbereichen und Interessen, unterschiedlichsten sozialen und emotionalen Entwicklungsverläufen und unterschiedlichsten motorischen Fähigkeiten, ein möglichst gleiches Produkt zu erstellen. Das verleitet zu einer defizitorientierten Beurteilung." (Esther Brunner: Forschendes Lernen, Thurgau 2001). Das Hauptaugenmerk liegt beim individualisierten Unterricht auf der Würdigung der Begabung und Stärken der Schüler, dem Ausloten von Grenzen und der Begleitung des Schülers beim Lernen. Dies ist durch ausschließlichen Frontalunterrichts nicht möglich. Im individualisierten Unterricht jedoch wird in Sinnzusammenhängen mit offenen Aufgabenstellungen, unterschiedlichen Fragestellungen sowie Lösungsmöglichkeiten gelernt. Betont werden dabei soziales und interaktives Lernen.
Triple P ist ein ideales Bindeglied zwischen Eltern und Schule. Seit 4 Jahren wird an der Brakenhoffschule in einem Bündnis für Erziehung und Lernen mit den Eltern zusammengearbeitet. Herr Garbin ist sowohl Triple P-Trainer als auch Triple P-Berater. Einmal wöchentlich bietet er Eltern mit spezifischen Erziehungsfragen Triple P-Kurzberatungen an. Diese Beratungen sind fester Bestandteil seines Aufgabenbereiches. Häufige Themen der Beratungen sind Möglichkeiten zur Förderung der Kooperation von Kindern sowie zum Befolgen von Anweisungen. Da Herr Garbin den Eltern regelmäßig als Ansprechpartner zur Verfügung steht, ist die Hemmschwelle zur Inanspruchnahme des Triple P-Beratungsangebotes gering und wird von den Eltern gut angenommen. Unterstützt wird die Teilnahme am Beratungsangebot durch Empfehlung anderer Lehrer.
Neben seiner schulischen Beratungstätigkeit bietet Herr Garbin in seiner Freizeit ca. acht Elternkurse pro Jahr an. Sie werden zu etwa 20 % von Eltern der Brakenhoffschule in Anspruch genommen. Die übrigen 80 % der Elternkursteilnehmer setzten sich aus Eltern umliegender Kindergärten zusammen. Immer häufiger zeigen auch Eltern und Lehrer benachbarter Schulen Interesse an den Triple P-Elternkursen. Fragen, die in den Elterngruppentrainings oft auftauchen sind: "Was kann ich von meinem Kind verlangen?" und "Wie kann ich Kooperation und Motivation bei meinem Kind fördern?".
Für die finanzielle Unterstützung dieser Kurse konnte Herr Garbin den Rotary Club und den Ladies´ Circle Deutschland gewinnen. Einen weiteren Sponsor fand er in der Oldenburgischen Landesbank Westerstede.
Resümee
Sowohl die Eltern als auch das Lehrerkollegium berichten nach 4-jähriger Erfahrung mit Triple P über sehr positive Veränderungen. Am deutlichsten zeigen sich diese daran, dass in den letzten Jahren Klassenkonferenzen an der Brakenhoffschule praktisch nicht mehr einberufen werden mussten. Diese Erfahrungen stimmen mit den Ergebnissen einer Studie von McTaggart/Sanders überein, in der nachgewiesen werden konnte, dass Triple P-Elterntrainings das kindliche Verhalten in der Schule über einen Zeitraum von 6 Monaten verbesserten.
Ansprechpartner
Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Herr Garbin unter der Rufnummer 0049/441/3906680 zur Verfügung.
Triple P in der Erziehungsberatung
Aus der Praxis der Beratungsstelle: Die Arbeit mit dem Elterngruppentraining Triple P
Mittlerweile gehört das Triple P-Elterngruppentraining zum festen Angebot unserer Beratungsstelle. Dieser Ansatz einer "positiven Erziehung" (Triple P = Positive Parenting Program) unterstützt Familien und Eltern bei der Kindererziehung. Ziel ist es dabei, das Familienleben leichter und schöner zu machen, es geht von der Grundüberzeugung aus, dass eine konsequente Erziehung auch ohne Schläge, diskriminierende Bemerkungen oder einem resignativen Rückzug der Eltern durchzuführen ist.
In diesem Kurs lernen die Eltern wichtige Basisfertigkeiten, um eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen und auf sein Verhalten positiv und angemessen reagieren zu können (veranschaulicht durch Videobeispiele). Triple P arbeitet mit viel Lob und positiver Verstärkung, aber auch mit Grenzen bei unerwünschtem Verhalten. In der von uns durchgeführten Form richtet es sich an Eltern von Kindern von 2 bis 12 Jahren, es umfasst 4 Gruppensitzungen mit jeweils 2 Stunden sowie 4 ausführlichen Telefonkontakten (20 bis 30 Minuten) nach Absprache.
In 2006 konnten 5 Gruppen mit insgesamt 45 Teilnehmern durchgeführt werden. Der Anteil der Väter lag bei 20 %, 4 Teilnehmer brachen das Training nach 1 bzw. 2 Sitzungen ab. Insgesamt nahmen 7 Elternteile an dem Training teil, die einen ausgesprochen schwierigen familiären Hintergrund mit Mehrfachbelastung (fehlende Schul- bzw. Berufsausbildung, Arbeitslosigkeit, psychische Erkrankungen, Gewalterfahrung) hatten.
Seit dem Start des Triple P-Trainings in 2004 haben insgesamt 138 Teilnehmer an 18 Durchläufen teilgenommen. Obwohl wir eine systematische Rückfrage bzgl. des Erfolgs der Maßnahme aus Zeit- und Kapazitätsgründen nicht durchführen können (dies entspräche einer qualitätssichernden Maßnahme), geben doch häufige Aussagen von Eltern einen deutlichen Hinweis auf die gute Wirksamkeit des Trainings. Dies zeigt sich besonders darin, dass die meisten Eltern die angebotenen 4 telefonischen Rücksprachen nicht in ganzem Umfang wahrnehmen müssen, oft erzielen sie die von ihnen erwünschten Änderungen sowohl bei sich als auch bei den Kindern in wesentlich kürzerer Zeit.
Die praktischen Erfahrungen haben an 3 Punkten zu Modifizierungen des klassischen, nur als Gruppentraining konzipierten, Vorgehens geführt:
1. Vor der Teilnahme an dem Gruppentraining findet -wie bei allen anderen Klienten auch - ein Erstgespräch statt. Dieses dient der Schaffung einer realistischen Erwartung, der Abklärung anderer Bedarfe wie z. B. gezielter kinder-, individual- oder familientherapeutischer Maßnahmen, und der Abklärung der Besonderheiten des Kindes (wie z. B. neurobiologische Auffälligkeiten).
2. Besonders Eltern mit schwierigem familiären Hintergrund, mit Mehrfachbelastungen, brauchen eine individualisierte auf ihr persönliches
Lerntempo zugeschnittene Durchführung, oft besteht auch eine Scheu, in einer größeren Gruppe mitzuarbeiten.
3. Bei vielen Eltern besteht der Bedarf nach weiteren Kontakten zur Gruppe. Diesem wird mit Unterstützung von gemeinsamen Treffen in einer Gastwirtschaft oder in der EB nach Ende des Trainings entsprochen. Eine weitere fachliche Betreuung durch die Mitarbeiterin / den Mitarbeiter, die/der das Erstgespräch durchgeführt hatte, ist ohnehin vorgesehen.
Wir sind überzeugt, dass ein solches präventives Elternprogramm wie das Triple P-Training so früh wie möglich - im Kleinkind- oder Vorschulalter - zum Einsatz kommen sollte. Denkbar wären auch Trainingskurse, die unmittelbar in einer Einrichtung wie z. B. Kindergarten, Kindertagesstätte, Grundschule für die jeweilige Elternschaft vor Ort durchgeführt werden könnten. Dazu fehlt es allerdings im Moment noch an geeigneten akkreditierten Trainern in Osthessen. Wir haben die Hoffnung, dass sich mit den verstärkten Bemühungen um eine "Erziehung von Anfang an" der gesamten Fuldaer Jugendhilfe auch eine entsprechende Ausweitung solcher präventiv angelegten Angebote entwickeln kann.
aus:
Jahresbericht 2006 der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Marienstraße 5
36039 Fulda
Ansprechpartner
Dipl.-Psych. Jürgen Plass
E-mail:
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Internet: www.erziehungsberatung-fulda.de
Triple P-Einzeltraining in der aufsuchenden Familienhilfe
Ziele des Pilotprojektes
Anlass für die Initiierung eines Pilotprojektes zur erstmaligen Umsetzung des Triple P-Einzeltrainings war der von verschiedenen Seiten gesehene Bedarf nach einem aufsuchenden Erziehungstraining. In Kooperation mit dem Caritasverband Halle sowie der Arbeiterwohlfahrt Halle wurde ein Pilotprojekt gestartet, um mit dem Triple P-Einzeltraining ein solches Angebot zu schaffen. Ein wichtiges Ziel war es dabei, Familien mit einem Erziehungstraining zu erreichen, die auf bisherigen Wegen, zum Beispiel mit Gruppenangeboten, nicht oder nur schwer zu erreichen sind. Insbesondere wurden Familien in den Blick genommen, die eine Form der "Hilfen zur Erziehung" erhalten.
Das Projekt war in drei Phasen unterteilt:
Phase I - Vorbereitung: Training und Fortbildung der einzelnen Mitarbeiter im August 2005
Phase II - Implementierung: Durchführung des Triple P-Einzeltrainings mit etwa 30 Familien bis Ende August 2006
Phase III - Evaluation: Auswertung der Fragebögen des Trainings (Prä10, Prä, Post, Follow Up), qualitative Auswertung der Erfahrungen der Mitarbeiter in der Arbeit mit dem Programm bis Dezember 2006
Ziele des Projektes waren:
- Erprobung der Anwendung des aufsuchenden Einzeltrainings in der Praxis der Familienhilfe
- Erfassung der Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Angebot
- Sammeln von Erfahrungen mit Familien mit sozial benachteiligtem und / oder Migrationshintergrund
- Überprüfung der Akzeptanz und Teilnahmebereitschaft für dieses Angebot auf Seiten der Eltern
- Untersuchung der erzielten Effekte im elterlichen Erziehungsverhalten
- Untersuchung der erzielten Veränderungen auf Ebene des kindlichen Verhaltens
Was ist das Triple P-Einzeltraining?
Das Konzept für diese intensive Einzelberatung sieht 10-15 Termine vor, die in der Regel im wöchentlichen Rhythmus stattfinden. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Mehrzahl der Sitzungen im häuslichen Umfeld, also aufsuchend durchgeführt. Zielgruppe sind Eltern, die in mehreren Bereichen Schwierigkeiten in der Erziehung ihres Kindes haben, bzw. von Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes berichten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eltern, die intensiven Übungsbedarf im Bereich ihrer Erziehungskompetenzen haben. Der Bereich der Hilfen zur Erziehung ist also ein passender Einsatzbereich für diesen Ansatz.
Im Rahmen des Programms wird günstiges Erziehungsverhalten kleinschrittig aufgebaut und die Umsetzung im Familienalltag systematisch begleitet, dazu gehören auch strukturierte Übungen mit Eltern und Kind, in denen der Elternteil in der Interaktion mit dem Kind gecoacht wird. Insbesondere für bildungsbenachteiligte Eltern ist der klare, verhaltensorientierte Ansatz eine gute Chance, Veränderungen herbeizuführen.
Bereits nach den ersten Erfahrungen mit dem aufsuchenden Einzeltraining zeigt sich:
- Die Mitarbeiter fühlen sich sicher in der Anwendung des Programms, sie sehen es als hilfreiches Instrument für ihre Arbeit mit Eltern an.
- Das Angebot ist passend für das ausgewählte Klientel, allerdings wurden viele Kinder vor der Intervention als klinisch sehr auffällig beschrieben.
- Das Training wird von den Eltern gut angenommen, die Mitarbeit der Eltern ist, insbesondere mit Blick auf deren Hintergrund, als gut zu bewerten.
- Der wöchentliche Rhythmus der Sitzungen wurde als gut bewertet. Bei größeren Abständen wird Motivationsverlust befürchtet, bei kleineren zu wenig Zeit zum Ausprobieren.
- Sowohl im Eltern- als auch im Trainerurteil konnten wichtige Veränderungen erzielt werden.
Fazit
Wir können auf ein gelungenes Projekt zurück schauen. Die Projektziele wurden erreicht und viele Fragen rund um die Einführung des Triple P-Einzeltrainings konnten durch das Pilotprojekt beantwortet werden. Das Einzeltraining erwies sich als gut umsetzbar im Rahmen der Hilfen zur Erziehung. Das Angebot wird von allen Beteiligten weitergeführt und zum Teil auf weitere Mitarbeiter ausgedehnt. Aus den Erfahrungen des Projekts haben sich kleine Veränderungen in der Umsetzung des Einzeltrainings ergeben. So werden mittlerweile nicht mehr nur für die Durchführung des aufsuchenden Triple P-Einzeltrainings Fachleistungsstunden beantragt, sondern auch für die inhaltliche Vor- und Nachbereitung mit den Familien. Auf Seiten der PAG konnten die Erfahrungen aus dem Projekt, sowohl die der durchgeführten Fortbildungen als auch die Praxiserfahrungen der Trainer, mit in die Fortbildungen zum Triple P-Einzeltrainer genommen werden.
Den gemeinsamen Abschlussbericht (10 Seiten) finden Sie hier.
Ansprechpartner
Triple P Deutschland
Dipl.-Psych. Silke Rieckenberg
Telefon: 0251 - 51 89 41
